Problemhund, ist das wirklich der richtige Begriff? Sicherlich hat nämlich gerade der
Hund, mit aus seiner Sicht, artgerechten Verhaltensweisen keine Probleme. Allerdings
gibt es auch Halter, die das artgerechte Verhalten ihres Hundes nicht unbedingt als
Problem betrachten. Beispielsweise kenne ich Halter, denen es nicht das geringste
ausmacht das ihr Hund bellt, wenn es klingelt, neben ihnen am Tisch sitzt und bettelt,
Artgenossen verbellt, Leute anspringt und und und..............
So manche “Unarten” haben wir ihm doch sogar bewusst oder unbewusst beigebracht.
Also ergibt sich doch hier wohl eher die Schlußfolgerung: Es gibt keinen Problemhund,
sondern Sie haben ein Problem mit Ihrem Hund, wenn Sie das gezeigte Verhalten gerne
ändern möchten. Dazu bedarf es jedoch zunächst einer Grundvoraussetzung: Die
Veränderung von Ihnen im Umgang mit Ihrem Hund! Zeigen Sie ihm auf, was Sie von ihm
möchten und zwar so, dass er Sie auch versteht. Bestrafen Sie nicht das aus Ihrer Sicht
falsche Verhalten Ihres Hundes, sondern geben Sie Ihm die Chance, sich durch Sie zu
verändern, um dann das von Ihnen erwünschte Verhalten zu loben. Geben Sie ihm nur
einen Weg vor: IHREN WEG, dann kann er auch nichts falsch machen! Wie dieser Weg
in den jeweiligen Situationen aussieht zeige ich Ihnen gerne auf! Nicht für jeden Halter
und Hund ist der Weg immer der Gleiche. Diesen erarbeiten wir gemeinsam, individuell
abgestimmt auf Sie und Ihren Hund!